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Turnfahrt Damen und Frauen 2021

Die Abteilung Damen und Frauen waren auf der Turnfahrt unter dem Motto „ächt Schwiiz„

Die Reise startete am Samstagmorgen beim Dorfbrunnen in Merenschwand. Vollgepackt, dem Motto entsprechend gekleidet und mit dem „Schwiizer Starterpack“ konnte das Abenteuer starten.

Der Linienbus brachte uns nach Muri, von da an ging es mit dem Zug weiter nach Arth- Goldau. Während der Zugfahrt wurden reichlich Vermutungen aufgestellt, wo es denn hingehen könnte. Von Arth- Goldau ging es weiter nach Erstfeld. Dort wartete bereits der Bus, dieser brachte uns nach Golzern zur Talstation der Seilbahn.

An der Talstation angekommen, gab es eine kurze Stärkungspause, bevor es an den Aufstieg ging. Beim Aufstieg konnte man sich zwischen der Seilbahn oder des Hochtragens auf eigenen Füssen entscheiden. So trennte sich die Gruppe von  zwei Vereinsmitgliedern. «Mir triffid üs wieder bim See.» Der Rest der Truppe machte sich mit viel Gelächter und voller Motivation auf den Weg zum Aufstieg. Der Anfang des Anstieges war steil, die Gelächter und Unterhaltungen verstummten, das Tempo wurde langsamer. Auf dem schmalen, steinigen Weg im Wald, stiegen wir immer weiter nach oben. Nach einer halben Stunde wurde eine kurze Trink- und Verschnaufpause eingelegt, bis es dann weiter ging. Die Gruppe teilte sich in immer mehr kleinere Gruppen, bis hin zu Einzelgänger, die den Anstieg meisterten.

Land war in Sicht, da das Wetter uns an diesem Tag einen Strich durch die Rechnung machte, konnte man die mögliche Aussicht nicht erkennen. Mit einer Trinkpause warteten wir auf den Rest, der sich immer mehr nach und nach aufschloss. Alle miteinander gingen wir weiter. Der anstrengendste Teil war geschafft. Mit guter Laune wanderten wir weiter unserem Ziel entgegen.

Der See war zu sehen, ein gutes Zeichen, wir hatten es bald geschafft. Bei der Feuerstelle angekommen, wurden wir von den Vereinsmitgliedern, die den Weg mit der Seilbahn bewältigten, begrüsst. Die Beiden hatten bereits ein Feuer vorbereitet, so genossen wir die gemeinsame Mittagspause mit Musik und stiessen auf die erfolgreich gemeisterte Wanderung an.

Nach dem Mittag ging es weiter mit einem Spiel, passend zum Thema «Typisch Schwiiz». Wir wurden in gemischte Gruppen aufgeteilt. In der Gruppe war es die Aufgabe, Bilder von typisch schweizerischen Gegenständen so zu machen, dass auch die Gruppe darauf zu sehen war. Treffpunkt nach dem Spiel war die Unterkunft. Unsere Rucksäcke konnten wir in den Schlafräumen ablegen. Nach einer kurzen Pause ging es zu einem typisch schweizerischen Abendessen; Älplermagronen und Apfelmus. Wir genossen einen geselligen, lustigen und spielerischen Abend, bis uns die Augen im Bett zufielen.

Licht füllte am Morgen die Schlafräume. Draussen war es neblig und kühl, auch an diesem Tag wollte uns die Sonne nicht begrüssen. Wir liessen uns davon jedoch nicht unterkriegen und machten uns auf den Weg zum Frühstück.

Nach dem Frühstück ging es für uns weiter, wieder Richtung Tal. Die Rucksäcke wurden zusammengepackt, die Wasserflaschen gefüllt und wir marschierten alle miteinander los. Der Weg führte uns an dem See vom Vortag vorbei, weiter über Stock und Stein.

Nach langen Minuten des steilen Abganges, wurde der Weg wieder gerade und die Strassen breiter. Kuhglocken waren zu hören. Bevor es für uns ganz zurück ins Tal ging, machten wir einen Abstecher bei einer Käserei. Dort angekommen, wurden wir freundlich begrüsst und mit Käse und Brot versorgt. In Gruppen gab es eine Führung durch die Käserei, wie auch das Käselager.

Gestärkt ging es weiter, jedoch nicht lange. Nach einigen Minuten trafen wir auf ein Restaurant, bei dem wir einen Stopp für einen Nachtisch einlegten. Die Gastfreundschaft des Restaurants konnten wir leider nicht lange geniessen, denn wir mussten wieder weiter. Die letzten Kilometer gingen wie am Schnürchen. Bei der Talstation in Golzern, stiegen wir in den Bus, der uns zum Bahnhof in Erstfeld brachte. Dort stiegen wir in den Zug bis nach Brunnen. Mit dem Schiff ging es von Brunnen nach Weggis, über den Vierwaldstättersee. In Weggis brachte uns der Bus nach Rotkreuz und mit dem Zug fuhren wir nach Muri. Der Bus brachte uns dann schlussendlich alle miteinander zurück nach Merenschwand. Am Ortsmuseum wartete eine kleine Überraschung auf uns. Bruno Käppeli hiess uns mit einem Ständchen auf seinem Alphorn willkommen.

Autor: Céline Fischer

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