Wanderung im Rigigebiet 2025

Eine leichte Jacke war angebracht, als die fünf Frauen und sechs Männer der Merenschwander Riegen im Nebel auf Weggis Säntiberg losmarschierten. Auf dem gut gepflegten Rigiweg erreichten wir die Heiligchrüz Kapelle, deren aufwendige Befestigung erst vor kurzem fertiggestellt wurde.

Mit zunehmender Höhe lichtete sich der Nebel und Tiefblicke zum See und Weitblicke rechtfertigten kurze Pausen. Imposante Nagelfluhbänder querend gelangten wir zum Felsentor, den Namen gibt ein natürliches Steintor und mit etwas Fantasie kann im Felskopf darüber ein Gesicht auszumachen.

Die Gebäude des Weilers gehören zum buddhistischen Zentrum Felsentor mit Seminarhaus, Zendo (japanische Meditationshalle) und Gartenwirtschaft. Bei einem kurzen Abstecher zu den Nagelfluhwänden belohnt uns die Sonne mit einer Dunstregenbogen-Show, ermöglicht durch die feinen, mehrfach gestuften Wasserfälle. Der Weg führt weiter zwischen zwei gewaltigen Nagelfluhblöcken hindurch, auf denen ein dritter eingeklemmt ist.

Bald schon erreichen wir die Bahnstation Romiti der Rigi-Bahn. Wir queren die Geleise und steigen zum Hof Oberäbnet auf. Pirmin kennt die Situation dieser Bergbauernfamilie aus manchen Einsätzen als Wildheuer und lässt uns mit seiner Erzählung auch daran teilhaben. Durch blühende Bergwiesen gelangen wir locker auf die Schildalp, wo wir uns eine Rast mit beeindruckendem Rundblick gönnen.

Entlang dem Felsenweg werden die blühenden Pflanzen sorgfältig vom Verein Pro Rigi mit Schildern beschriftet, die je nach Blütezeit angepasst werden. Bis Rigi Kaltbad können wir das Panorama nahezu uneingeschränkt geniessen. Im Kaltbad ist dann fertig mit Ruhe und Natur, Hier lebt man von Tourismus und Architektur. Nach einem kühlen Most beginnt der steile Abstieg nach Säntiberg – für die einen, die andern warten auf die Seilbahn nach Weggis.

Doch mit der Heimfahrt ist der Tag noch nicht zu Ende, wir freuen uns auf die Paella im Garten von Susanna und Paul. Unser Dank geht an Pirmin, das Paellateam, die Dessert-Kreateurinnen und unsere drei Fahrer.

Autor: Werner

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