NWS 2021

23./24. Oktober 2021 – endlich wieder Turnen

Am vergangenen Wochenende nahmen sowohl unsere Jugend- als auch die Aktivgeräteriegen an der NWS in Mellingen teil. Hauptziel des Wettkampfs: Erfahrungen sammeln und gemeinsam die Turnerfreude zeigen. Begonnen am Samstag mit der Jugend, konnten einige unserer jüngsten Turnerinnen ihr Wettkampfdebut feiern. Doch nicht nur für sie war es eine neue Atmosphäre. Auch die bereits Erfahrenen mussten sich nach langer Wettkampfpause wieder an das Gefühl gewöhnen. Die Nervosität war bei den Kindern sowohl auch den Leitern zu spüren. Den Start machte die Gerätekombination um 11.00 Uhr, welche im Sommer bereits am Freiämtercup turnte. Das Programm blieb in etwa gleich, nur kleine Anpassungen aufgrund von Verletzungen mussten vorgenommen werden. Sie erreichten die Note 8.68 und somit den 15. Schlussrang in der Kategorie A. Am Nachmittag folgte der Schulstufenbarren mit einem neuen Programm. Mit der Note 8.91 durften sie sich mit Rang 3 in der Kategorie B mehr als zufriedenstellen. Im Hinblick auf die Schweizermeisterschaft wird nochmals trainiert und das Programm verfeinert, sodass unsere beiden Geräteriegen bereit sind, anfangs Dezember zu starten.

Am Sonntag folgten die beiden Aktivriegen Barren und Gerätekombination. In verhältnismässig wenig Trainings wurden die Programme einstudiert und miteinander geübt. Den Start machten morgens unsere Turner am Barren. Mit dem bereits bekannten Programm sorgten sie für Stimmung in der Halle. Sie erreichten die gute Note 9.22. Im letzten Block und somit einer langen Wartepause, schloss die Gerätekombination den Wettkampf für Seite des Turnverein Merenschwand an der NWS ab. Sie zeigten ihr Programm aufgrund der Coronapause zum ersten Mal und wurden hierfür mit der Note 9.18 belohnt. Schliesslich reichte es für den Barren mit Rang 3 aufs Podest, gefolgt mit Rang 4 der Gerätekombination. Dabei ist zu erwähnen, dass in der Kategorie Vereinsturnen mit den zusätzlichen Disziplinen Boden, Sprung, Reck, Schaukelring und Schulstufenbarren einiges zusammenkam. Wahrscheinlich auch deswegen waren wir sehr erstaunt und zufrieden mit den erreichten Rängen. Im Anschluss genossen wir ein gemeinsames Nachtessen in der NL Bar in Mühlau und liessen das Wettkampfwochenende nochmals Revue passieren.

Allen Turnenden, Leiter und Eltern möchten wir an dieser Stelle danken. Es war unglaublich wieder Wettkampfluft zu spüren, zusammenzuhalten und gemeinsam ein Ziel zu verfolgen. Wir freuen uns auf mehr im nächsten Jahr!

Herzlichen Dank auch dem Organisator TSV Rohrdorf!

Autor: Jasmin Bucher

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Kartfahren Herren und Männer 2021

Die letztjährigen Podestfahrer konnten sich erneut durchsetzen

Am vergangenen Freitag betraten die mitgereisten Turner das RACE-INN in Roggwil. Schon beim Betreten der Rennanlage roch man das Benzin und den Gummi.

Nach der freundlichen Begrüssung und einer kurzen Sicherheitseinführung konnten die Helme anprobiert und bezogen werden. Durch den eher unterdurchschnittlichen Besucherandrang konnten wir sofort in den Trainingsdurchgang starten.
Schnell war klar, dass auch dieses Jahr die letztjährigen Topfahrer den Sieg unter sich ausmachen werden. Oder etwa doch nicht? Das Qualifying lief für den Einen oder Anderen nicht wie gewünscht. Schwach motorisierte Karts und Crashs, verursacht durch Mitfahrer oder eigene Fahrfehler, führten zu einer völlig unerwarteten Startaufstellung.
Beim 10-minütigen Rennen ging es dann um die Wurst, oder besser gesagt um den Siegerpokal. Tatsächlich konnten sich die letztjährigen Podestfahrer auch dieses Jahr gegenüber dem restlichen Rennfeld behaupten.  Janik Ochs fuhr ein Start Ziel Sieg Rennen und durfte sich auch dieses Jahr zum schnellsten Turner krönen lassen. Janick Hitz wehrte zehn Runden sämtliche Angriffe ab und durfte sich über den zweiten Platz freuen. Adi Meier, welcher im Qualifying den Schnägglikart erwischt hat, kämpfte sich vom letzten bis auf den dritten Platz nach vorne und freute sich über den dritten Podestplatz.

Nach dem kräfteraubenden Rennen stärkten sich die Rennfahrerschar mit einem Hamburger und Bier. Nur Simone musste aus unerklärlichen Gründen eine Pizza essen.

Einmal mehr ging ein geselliges und actionreiches Kartfahren mit vielen Erinnerungen zu Ende.

Autoren: Adrian Meier und André Waltenspül

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Turnfahrt Herren 2021

Mit dem Zug ging es in unseren schönen Nachbarskanton nach Zug

Nach einem leckeren Café oder Bierchen am Landsgmeindeplatz machten wir uns mit der Zugerberg-Bahn bei traumhaftem Wetter auf den Weg, um Höhe zu gewinnen. Nicht lange zu Fuss, machten wir einen Abstecher in das Restaurant Vordergeissboden, um uns nochmal für den anstehenden Marsch zu stärken. Unterwegs schlossen wir uns inoffiziell bei einer Bierwanderung an, wo es ab und zu einen Tropfen Bier gab. Nach langer Zeit erreichten wir unser Ziel am Ägerisee. Da machten wir eine längere Pause und einige gingen sich im Wasser abkühlen.

Mit unseren Fahrrädern, die wir am Donnerstag verladen haben, machten wir uns auf den Weg zum Informationszentrum Morgarten. Da haben wir unser Betten bezogen, uns frisch gemacht und die Verschwitzten konnten eine erfrischende, trockene Dusche geniessen. Ein Taxi brachte uns zum Camping Naas, wo uns in einer Scheune ein feines Abendessen zubereitet wurde. Mit geselliger Musik und unserer Kameradschaft liessen wir den Abend bis in die Morgenstunden ausklingen.

Am nächsten Morgen erfreute uns ein ausgewogenes Frühstück, das uns den starken Regen von draussen vergessen liess. Ausgerüstet mit Regenbekleidung und unseren Drahteseln ging es über eine abenteuerliche Strecke zu Paul Waltenspüls Elternhaus, wo uns eine ausgezeichnete Gerstensuppe zum Zmittag erwartete. Jeder genoss diese völlig durchnässt und unterkühlt. Als alle wieder aufgewärmt waren, machten wir uns auf den letzten Abschnitt Richtung Merenschwand. Somit ging eine weitere meisterhafte Turnfahrt von Högi und Mändu zu Ende. Velle Dank Eu ! ! !

Autor: Marvin Käppeli

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Limmatlauf 2021

Erfolgreicher Limmatlauf in Baden am 25.09.2021

Nach dem Sprintturnfest Anfang Juli hat das Warten auch für die Mittel- u. Langstreckenläufer ein Ende. Endlich durften wir wieder Wettkampfschuhe schnüren. Am Limmatlauf in Baden waren 20 Läuferinnen und Läufer des TVM im Einsatz. Was heisst im Einsatz……. 8 Podestplätze (Leonie, Cyril, Lorena, Giada, Salvian, Nora, Ariane, Livia) dazu 3 vierte Plätze (Nik, Louis, Melina) und 3 fünfte Plätze (Ramon, Sina, Andrea) sind eine sehr gute Bilanz. Auch die übrigen Läufer/-innen konnten sich in den jeweiligen Kategorien in der vorderen Hälfte der Rangliste platzieren. Herzliche Gratulation an alle Läufer/-innen für diese engagierten und beherzten Leistungen.

Es wäre sogar noch ein weiterer Podestplatz möglich gewesen, wenn der Schreibende die Anmeldung von Ramon in der richtigen Kategorie gemacht hätte > sorry Ramon für den Fauxpas.

Alles in allem einmal mehr ein gelungener Anlass. Sowohl sportlich wie auch organisatorisch ein Vollerfolg. Ich hoffe, die kommenden Veranstalter schöpfen wieder Mut um uns wieder Startmöglichkeiten zu geben. Herzlichen Dank an die Organisatoren LV Wettingen-Baden und den STV Baden. Ebenfalls ein grosses Dankschön an die Leiter Andrea, Benno, Roman, Hösi und Thomas welche mit Ihrem Engagement Woche für Woche diese Leistungen erst recht ermöglichen.

Autor: Erich Wigger

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https://www.datasport.com/live/ranking/?racenr=23158

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Nostalgiewettkampf 2021

Der Nostalgiewettkampf war ein gelungener geselliger Anlass

Am 20. August war es endlich wieder soweit: Der Nostalgiewettkampf wurde nach langer Zeit erstmals wieder durchgeführt, diesmal auch mit Verstärkung der Damen!

Die Teilnehmenden trafen sich beim Sprüngli-Platz, der dank der Wegbeschreibung in der Einladung einfach zu finden war. Die Zeitangabe war jedoch anscheinend schwerer zu finden. Nachdem dann doch endlich alle eingetroffen waren, konnte dann mit dem Wettkampf gestartet werden: In Zweier-Teams wurde hart um den Sieg gekämpft.

Die erste, inoffizielle, Disziplin forderte bereits ein erstes Opfer. Unser Grillmeister Sandro hat sich vom Sturz aber schnell erholt und uns später mit feinen Würsten versorgt.

Danach durfte dann jedes Team beim Bach mit einem Becher möglichst schnell möglichst viel Wasser holen. Seltsamerweise hatte der Becher aber bereits vor Wettkampfbeginn einige Löcher, was diese Aufgabe etwas erschwert hat. Besonders schlaue Teilnehmer haben den Becher statt mit Wasser mit Schlamm gefüllt, damit aus den Löchern nichts rauslaufen konnte. Dies entging den Adleraugen der Kampfrichtern jedoch nicht.

Das Wasser wurde direkt für eine weitere Disziplin weiterverwendet: Jedes Team musste ohne Massbecher 2.5 dl Wasser abmessen. Die meisten Teams versuchten, das Wasser mit den Händen abzumessen. Eine furchtlose Gruppe hat jedoch das Bach-Wasser in den Mund genommen und so die 2.5dl mit Schlücken gemessen.

Bei der TV Edition vom Stadt-Land-Fluss waren Vereinskenntnisse gefragt: In den Kategorien Riege im Verein, Sportart im Verein, Riegenleiter oder Vorstandsmitglied, überdurchschnittlich laute Person im Turnverein, Alkoholsorte, Team am Dorfturnier und Arbeitseinsatz am Dorfturnier wurde schnell klar, wer in Sachen Turnverein den besten Überblick hat.

Später wurden auch unsere Wurf- und Fangkünste auf die Probe gestellt. In einem Becher wurden Tischtennisbälle gefangen. Bei jedem Schuss motivierte uns ein lautes «GUUUUEEEET».

Die letzte Disziplin forderte nochmals alle so richtig: Aus Spaghetti, Schnur und Klebeband wurde ein möglichst hoher Turm gebaut, auf dem ganz oben noch ein Marshmallow thronte. Nicht alle Teams haben diese Aufgabe gleich gut gemeistert. Eine besonders talentierte Gruppe hat dabei sogar Minuspunkte erhalten, da der Turm statt in die Höhe, in die Tiefe gebaut wurde.

Die überragenden Leistungen von Fabienne und Ramon haben ihnen schlussendlich den Sieg gebracht. Grosszügig haben sie ihren Preis mit uns allen geteilt.

Nach dem Wettkampf musste natürlich niemand auf dem Trockenen sitzen und wir konnten gemütlich noch «eis neh» und einige lustige Stunden miteinander verbringen. Es wird gemunkelt, dass der harte Kern noch bis in die frühen Morgenstunden am Feuer sass.

Im Namen des ganzen Vereins danken wir den Organisatoren Silvan Burkard und Luca Beck für diesen gelungenen Abend und freuen uns bereits auf den Nostalgiewettkampf 2022!

Autoren: Jasmin und Chantal

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Aargauer Mannschaftsmeisterschaften Geräteturnen Einzel 2021

Die Mädchen und Knaben des Getu Einzel beenden ihre Saison mit den Aargauer Mannschaftsmeisterschaften

Am letzten Wochenende (21./22. August 2021) durften die Mädchen und Knaben des Getu Einzel endlich wieder einmal vor kleinem Publikum ihr Können unter Beweis stellen. Mit nur 3 Trainings nach den Sommerferien war die Vorbereitung recht kurz, aber umso motivierter gingen sie an den Wettkampf.

Die Mädchen im K2 starteten bereits um 0900 Uhr – nichts für Langschläfer. Zum Glück waren alle fit und turnten vom ersten Gerät an sehr konzentriert. Das wurde auch von den Wertungsrichtern honoriert. An den Ringen gelangen Sara Käppeli und Jill Hardegger Bestnoten mit 9.20 und 9.10.

In einem gemischten Team erturnte sich Jill Hardegger den 14. Mannschaftsplatz und das Team Merenschwand mit Sara Käppeli, Kim Hardegger, Malea Rampa und Elisa Stäger erreichte den 25. Rang in der Teamwertung.

Im Anschluss starteten die jüngsten Turnerinnen im K1 ihren Wettkampf. Nicht mehr ganz so nervös, wie am ersten Wettkampf gelang ihnen von Anfang an einen tollen Wettkampf mit hohen Noten an allen Geräten. Am Boden erhielt Hannah Klausner 9.40, Anelle Steiner 9.10 und Anaelle Nunez 9.35! Sie beendeten ihren Wettkampf auf dem ausgezeichneten 10. Schlussrang und liessen damit 25 andere Mannschaften hinter sich.

Am Sonntag galt es dann für die Girls im K3 ernst. Die acht Turnerinnen absolvierten alle einen soliden Wettkampf mit ansprechenden Noten. An den Ringen riefen alle ihre Höchstleistung ab und wurden dafür mit hohen Noten zwischen 8.80 und 9.55 belohnt.

Merenschwand 1 mit Celine Käppeli, Lorena Fischer, Malea Konrad und Vivienne Jenni beendeten ihren Wettkampf auf Platz 15 mit einem Punktetotal von 107.65 und die Mannschaft 2 mit Alina Stäger, Lia Sprenger, Viviane Käppeli und Jana Schübpach landeten auf dem 29. Platz mit 103.70 Punkten.

Es ist schön die Fortschritte und die Freude der Kinder zu sehen. Nach diesem Wettkampf ist die Saison beendet und alle freuen sich neue Elemente zu lernen und hoffen im nächsten Jahr wieder vorne dabei zu sein.

Da die Jungs für einmal am gleichen Wettkampf starteten, feuerten die Mädchen diese selbstverständlich mit dem Maskottchen ‘Meri’ an. Das unterstützte das Team mit Niklas Konrad, Max Klausner und Yanick Faisst im K3. Sie erturnten sich mit 131.30 den sechten Rang, wobei Niklas Konrad in der Einzelwertung die zweitbeste Note erreichte.

Bis zum Rangverlesen genossen wir ein feines Glacé und verkürzten das Warten mit Spieli machen und Turndress probieren.

Autor: Steffi und Stef Sprenger

Rangliste

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Turnfahrt Damen und Frauen 2021

Die Abteilung Damen und Frauen waren auf der Turnfahrt unter dem Motto „ächt Schwiiz„

Die Reise startete am Samstagmorgen beim Dorfbrunnen in Merenschwand. Vollgepackt, dem Motto entsprechend gekleidet und mit dem „Schwiizer Starterpack“ konnte das Abenteuer starten.

Der Linienbus brachte uns nach Muri, von da an ging es mit dem Zug weiter nach Arth- Goldau. Während der Zugfahrt wurden reichlich Vermutungen aufgestellt, wo es denn hingehen könnte. Von Arth- Goldau ging es weiter nach Erstfeld. Dort wartete bereits der Bus, dieser brachte uns nach Golzern zur Talstation der Seilbahn.

An der Talstation angekommen, gab es eine kurze Stärkungspause, bevor es an den Aufstieg ging. Beim Aufstieg konnte man sich zwischen der Seilbahn oder des Hochtragens auf eigenen Füssen entscheiden. So trennte sich die Gruppe von  zwei Vereinsmitgliedern. «Mir triffid üs wieder bim See.» Der Rest der Truppe machte sich mit viel Gelächter und voller Motivation auf den Weg zum Aufstieg. Der Anfang des Anstieges war steil, die Gelächter und Unterhaltungen verstummten, das Tempo wurde langsamer. Auf dem schmalen, steinigen Weg im Wald, stiegen wir immer weiter nach oben. Nach einer halben Stunde wurde eine kurze Trink- und Verschnaufpause eingelegt, bis es dann weiter ging. Die Gruppe teilte sich in immer mehr kleinere Gruppen, bis hin zu Einzelgänger, die den Anstieg meisterten.

Land war in Sicht, da das Wetter uns an diesem Tag einen Strich durch die Rechnung machte, konnte man die mögliche Aussicht nicht erkennen. Mit einer Trinkpause warteten wir auf den Rest, der sich immer mehr nach und nach aufschloss. Alle miteinander gingen wir weiter. Der anstrengendste Teil war geschafft. Mit guter Laune wanderten wir weiter unserem Ziel entgegen.

Der See war zu sehen, ein gutes Zeichen, wir hatten es bald geschafft. Bei der Feuerstelle angekommen, wurden wir von den Vereinsmitgliedern, die den Weg mit der Seilbahn bewältigten, begrüsst. Die Beiden hatten bereits ein Feuer vorbereitet, so genossen wir die gemeinsame Mittagspause mit Musik und stiessen auf die erfolgreich gemeisterte Wanderung an.

Nach dem Mittag ging es weiter mit einem Spiel, passend zum Thema «Typisch Schwiiz». Wir wurden in gemischte Gruppen aufgeteilt. In der Gruppe war es die Aufgabe, Bilder von typisch schweizerischen Gegenständen so zu machen, dass auch die Gruppe darauf zu sehen war. Treffpunkt nach dem Spiel war die Unterkunft. Unsere Rucksäcke konnten wir in den Schlafräumen ablegen. Nach einer kurzen Pause ging es zu einem typisch schweizerischen Abendessen; Älplermagronen und Apfelmus. Wir genossen einen geselligen, lustigen und spielerischen Abend, bis uns die Augen im Bett zufielen.

Licht füllte am Morgen die Schlafräume. Draussen war es neblig und kühl, auch an diesem Tag wollte uns die Sonne nicht begrüssen. Wir liessen uns davon jedoch nicht unterkriegen und machten uns auf den Weg zum Frühstück.

Nach dem Frühstück ging es für uns weiter, wieder Richtung Tal. Die Rucksäcke wurden zusammengepackt, die Wasserflaschen gefüllt und wir marschierten alle miteinander los. Der Weg führte uns an dem See vom Vortag vorbei, weiter über Stock und Stein.

Nach langen Minuten des steilen Abganges, wurde der Weg wieder gerade und die Strassen breiter. Kuhglocken waren zu hören. Bevor es für uns ganz zurück ins Tal ging, machten wir einen Abstecher bei einer Käserei. Dort angekommen, wurden wir freundlich begrüsst und mit Käse und Brot versorgt. In Gruppen gab es eine Führung durch die Käserei, wie auch das Käselager.

Gestärkt ging es weiter, jedoch nicht lange. Nach einigen Minuten trafen wir auf ein Restaurant, bei dem wir einen Stopp für einen Nachtisch einlegten. Die Gastfreundschaft des Restaurants konnten wir leider nicht lange geniessen, denn wir mussten wieder weiter. Die letzten Kilometer gingen wie am Schnürchen. Bei der Talstation in Golzern, stiegen wir in den Bus, der uns zum Bahnhof in Erstfeld brachte. Dort stiegen wir in den Zug bis nach Brunnen. Mit dem Schiff ging es von Brunnen nach Weggis, über den Vierwaldstättersee. In Weggis brachte uns der Bus nach Rotkreuz und mit dem Zug fuhren wir nach Muri. Der Bus brachte uns dann schlussendlich alle miteinander zurück nach Merenschwand. Am Ortsmuseum wartete eine kleine Überraschung auf uns. Bruno Käppeli hiess uns mit einem Ständchen auf seinem Alphorn willkommen.

Autor: Céline Fischer

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Sportlager 2021

Einer für alle – alle für einen!

Sonntag, der 25. August 2021 – die Freude dominierte die Nervosität. Für 50 Kinder aus dem Turnverein Merenschwand startete die Reise ins diesjährige Sportlager. Ziel war
das Pfadiheim Langenthal. Gemeinsam mit dem Leiter– und Küchenteam wurde die Unterkunft eingerichtet und mit den typisch gelben Fahnen beschmückt (siehe Titelbild).
Am Montag in der Früh brachen unsere fleissigen Springer das Eis mit einer kurzen Joggingrunde. Es folgte ein ausgewogenes Morgenessen bevor der Startschuss in der
Dreifachhalle Hard fiel. Morgens begonnen mit einem gemeinsamen Einwärmen, konnten sich die drei Altersgruppen anschliessend in verschiedenen Sportarten
messen. Hierzu gehörten nicht nur die Vereinssportarten Geräteturnen, Aerobic und Leichtathletik, sondern viel mehr auch polysportive Trainings. Tchoukball, Volleyball,
Unihockey, Ultimate, Basketball, Parcour, Smolball, Brennball, Baseball, Badminton und Kin Ball gehörten dazu. Die Jugendlichen hatten die Chance, neue Sportarten
kennenzulernen und sich in bereits bekannten zu steigern. Nach dem Abendessen folgte jeweils der letzte Teil des Tagesprogramms. Von freudigen Lottogewinnern, zum
Tanzabend und einem Lagerfeuer bis hin zu einer grandiosen Abschlussparty war für jeden etwas dabei.

Die Freude am Sport verbindet…
Ziel der Woche war nicht nur das sportliche Können zu zeigen, sondern auch gemeinsam etwas zu erreichen und sich jederzeit zur Hilfe zu stehen. Der Teamgeist
verbesserte sich somit rasant und die Teilnehmer wuchsen zu einer grossen Familie heran. Nicht auszulassen, gehörte auch das junge und ehrgeizige Leiterteam dazu,
welches die Kinder und Jugendlichen stets motivierte.


Um ein Lager in diesem Ausmass zu organisieren und durchzuführen, gehören nicht nur
unsere Teilnehmer dazu. Ein grosser Dank geht auch an alle Eltern, Helfer und
Sponsoren. Letztere sind dies: KÄPPELI AG Küchen– und Raumdesign, Raiffeisenbank
Reuss–Lindenberg, GRAFIC–DESIGN Dubach GmbH, Gebrüder Käppeli Gastro–Service,
Gemeinde Merenschwand, Volg Konsumwaren AG, Freiämter Eierspätzli und Coop
Genossenschaft. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Autor: Jasmin Bucher

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ATP Wildkräuterspaziergang 01.07.2021

Die Frauen und Damen genossen einen gemütlichen Saisonabschluss

Mit dem Velo fuhren die rund dreissig Frauen, junge und junggebliebene, von Merenschwand zum Waldhaus Tannenlaube in Muri.

Jetzt konnte es losgehen – die Kräuterkennerin, Michèle Jörg Dittli aus Aristau, spazierte mit uns durch Wald und Wiese. Fachkundig und auf ihre humorvolle Art erklärte sie uns, wie lebenswichtig es ist, geniessbare von giftigen Wildkräuter zu unterscheiden und wie wir Buchenschösslinge, Brennnessel, Breitwegerich, Giersch, schwarzer Holunder, Mädesüss, Johanniskraut und mehr zubereiten können. Auch Hinweise auf die Heilwirkung der Pflanzen und kleine Anekdoten über Hexen, mystische Gedanken unserer Vorfahren über Pflanzen, fehlten nicht. Weiter erfuhren wir, wie aus Blackenblätter ein kleiner Verband mit zerquetschtem Spitzwegerich bei kleinen Verletzungen oder Insektenstichen angelegt wird.

Während wir Frauen unser Wissen über die Pflanzenwelt erweiterten, machte Paul bei der Tannenlaube die ganzen Vorbereitungen mit samt Feuer. So konnten wir die feine Kartoffelsuppe mit dem gesammelten Spitzwegerich, den Brennnesselblättern und -samen kochen und geniessen. Herzlichen Dank, Paul, für deinen wertvollen Einsatz!

Den schönen Sommerabend liessen wir gemütlich mit einem Glas Wein, einer Wurst vom Feuer, Salat, Kuchen und Kaffee ausklingen.

Wir alle haben es sehr genossen und geschätzt, nach der langen Corona-Durststrecke, wiedermal unbeschwert zusammen etwas zu unternehmen und sich auszutauschen.

Autor: Susanna Waltenspül

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Sprintturnfest vom Sonntag 04.07.2021 in Aarau

Hervorragender 4. Rang mit der Note 9.50

Auch im Jahr 2021 wurden nach und nach Turnfeste abgesagt und die Pendel-Schweizermeisterschaft viel ebenso Corona zum Opfer. Das hat den STV dazu bewogen, ein Sprintturnfest ins Leben zu rufen. Ziel war es, den Vereinen in der ganzen Schweiz eine Startmöglichkeit im Rahmen einer Pendelstafette (80m) zu bieten. In der Qualifikationsperiode konnten wir zu Hause die Quali laufen und diese Zeiten dem STV melden. Dies haben wir zusammen mit dem STV Beinwil Mitte Juni gemacht. An einem Dienstag in Beinwil und am Freitag in Merenschwand. Die schnellsten Teams pro Kategorie wurden dann an den Finaltag im Aarauer Schachen eingeladen. Auch die Leichtathleten vom TV Merenschwand gehörten zu den Eingeladenen.
So fuhren wir am Sonntagmorgen nach Aarau um endlich wieder einmal einen Wettkampf auf «fremden» Terrain zu absolvieren. Wobei so fremd war der Schachen ja nicht, ETF 2019 lässt grüssen.
Jeder Verein hatte zwei Möglichkeiten eine gute Note auf die Bahn zu zaubern. Der erste Versuch war zwar läuferisch gut aber wir hatten einen Wechselfehler, welcher mit zwei Sekunden «bestraft» wurde und zu einer Note von 9.18 reichte. Versuch zwei war wiederum sehr schnell und diesmal auch ohne Wechselfehler. Letztendlich haben wir, notabene auf Tartan, die sehr gute Note von 9.50 erlaufen. Eine super Zeit welche letztendlich für den 4. Rang gereicht hat. Gerade mal fünf Hundertstel haben uns aufs Podest gefehlt.
Nichtsdestotrotz war es ein genialer Tag. Wieder mal Wettkampfluft geschnuppert und Adrenalin in den Adern, herrlich. Vielen Dank an die treuen Fans, welche uns auch an diesem Anlass lautstark unterstützt haben.

Autor: Erich Wigger

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