Turnfahrt Herren 2021

Mit dem Zug ging es in unseren schönen Nachbarskanton nach Zug

Nach einem leckeren Café oder Bierchen am Landsgmeindeplatz machten wir uns mit der Zugerberg-Bahn bei traumhaftem Wetter auf den Weg, um Höhe zu gewinnen. Nicht lange zu Fuss, machten wir einen Abstecher in das Restaurant Vordergeissboden, um uns nochmal für den anstehenden Marsch zu stärken. Unterwegs schlossen wir uns inoffiziell bei einer Bierwanderung an, wo es ab und zu einen Tropfen Bier gab. Nach langer Zeit erreichten wir unser Ziel am Ägerisee. Da machten wir eine längere Pause und einige gingen sich im Wasser abkühlen.

Mit unseren Fahrrädern, die wir am Donnerstag verladen haben, machten wir uns auf den Weg zum Informationszentrum Morgarten. Da haben wir unser Betten bezogen, uns frisch gemacht und die Verschwitzten konnten eine erfrischende, trockene Dusche geniessen. Ein Taxi brachte uns zum Camping Naas, wo uns in einer Scheune ein feines Abendessen zubereitet wurde. Mit geselliger Musik und unserer Kameradschaft liessen wir den Abend bis in die Morgenstunden ausklingen.

Am nächsten Morgen erfreute uns ein ausgewogenes Frühstück, das uns den starken Regen von draussen vergessen liess. Ausgerüstet mit Regenbekleidung und unseren Drahteseln ging es über eine abenteuerliche Strecke zu Paul Waltenspüls Elternhaus, wo uns eine ausgezeichnete Gerstensuppe zum Zmittag erwartete. Jeder genoss diese völlig durchnässt und unterkühlt. Als alle wieder aufgewärmt waren, machten wir uns auf den letzten Abschnitt Richtung Merenschwand. Somit ging eine weitere meisterhafte Turnfahrt von Högi und Mändu zu Ende. Velle Dank Eu ! ! !

Autor: Marvin Käppeli

Impressionen

Turnfahrt Damen und Frauen 2021

Die Abteilung Damen und Frauen waren auf der Turnfahrt unter dem Motto „ächt Schwiiz„

Die Reise startete am Samstagmorgen beim Dorfbrunnen in Merenschwand. Vollgepackt, dem Motto entsprechend gekleidet und mit dem „Schwiizer Starterpack“ konnte das Abenteuer starten.

Der Linienbus brachte uns nach Muri, von da an ging es mit dem Zug weiter nach Arth- Goldau. Während der Zugfahrt wurden reichlich Vermutungen aufgestellt, wo es denn hingehen könnte. Von Arth- Goldau ging es weiter nach Erstfeld. Dort wartete bereits der Bus, dieser brachte uns nach Golzern zur Talstation der Seilbahn.

An der Talstation angekommen, gab es eine kurze Stärkungspause, bevor es an den Aufstieg ging. Beim Aufstieg konnte man sich zwischen der Seilbahn oder des Hochtragens auf eigenen Füssen entscheiden. So trennte sich die Gruppe von  zwei Vereinsmitgliedern. «Mir triffid üs wieder bim See.» Der Rest der Truppe machte sich mit viel Gelächter und voller Motivation auf den Weg zum Aufstieg. Der Anfang des Anstieges war steil, die Gelächter und Unterhaltungen verstummten, das Tempo wurde langsamer. Auf dem schmalen, steinigen Weg im Wald, stiegen wir immer weiter nach oben. Nach einer halben Stunde wurde eine kurze Trink- und Verschnaufpause eingelegt, bis es dann weiter ging. Die Gruppe teilte sich in immer mehr kleinere Gruppen, bis hin zu Einzelgänger, die den Anstieg meisterten.

Land war in Sicht, da das Wetter uns an diesem Tag einen Strich durch die Rechnung machte, konnte man die mögliche Aussicht nicht erkennen. Mit einer Trinkpause warteten wir auf den Rest, der sich immer mehr nach und nach aufschloss. Alle miteinander gingen wir weiter. Der anstrengendste Teil war geschafft. Mit guter Laune wanderten wir weiter unserem Ziel entgegen.

Der See war zu sehen, ein gutes Zeichen, wir hatten es bald geschafft. Bei der Feuerstelle angekommen, wurden wir von den Vereinsmitgliedern, die den Weg mit der Seilbahn bewältigten, begrüsst. Die Beiden hatten bereits ein Feuer vorbereitet, so genossen wir die gemeinsame Mittagspause mit Musik und stiessen auf die erfolgreich gemeisterte Wanderung an.

Nach dem Mittag ging es weiter mit einem Spiel, passend zum Thema «Typisch Schwiiz». Wir wurden in gemischte Gruppen aufgeteilt. In der Gruppe war es die Aufgabe, Bilder von typisch schweizerischen Gegenständen so zu machen, dass auch die Gruppe darauf zu sehen war. Treffpunkt nach dem Spiel war die Unterkunft. Unsere Rucksäcke konnten wir in den Schlafräumen ablegen. Nach einer kurzen Pause ging es zu einem typisch schweizerischen Abendessen; Älplermagronen und Apfelmus. Wir genossen einen geselligen, lustigen und spielerischen Abend, bis uns die Augen im Bett zufielen.

Licht füllte am Morgen die Schlafräume. Draussen war es neblig und kühl, auch an diesem Tag wollte uns die Sonne nicht begrüssen. Wir liessen uns davon jedoch nicht unterkriegen und machten uns auf den Weg zum Frühstück.

Nach dem Frühstück ging es für uns weiter, wieder Richtung Tal. Die Rucksäcke wurden zusammengepackt, die Wasserflaschen gefüllt und wir marschierten alle miteinander los. Der Weg führte uns an dem See vom Vortag vorbei, weiter über Stock und Stein.

Nach langen Minuten des steilen Abganges, wurde der Weg wieder gerade und die Strassen breiter. Kuhglocken waren zu hören. Bevor es für uns ganz zurück ins Tal ging, machten wir einen Abstecher bei einer Käserei. Dort angekommen, wurden wir freundlich begrüsst und mit Käse und Brot versorgt. In Gruppen gab es eine Führung durch die Käserei, wie auch das Käselager.

Gestärkt ging es weiter, jedoch nicht lange. Nach einigen Minuten trafen wir auf ein Restaurant, bei dem wir einen Stopp für einen Nachtisch einlegten. Die Gastfreundschaft des Restaurants konnten wir leider nicht lange geniessen, denn wir mussten wieder weiter. Die letzten Kilometer gingen wie am Schnürchen. Bei der Talstation in Golzern, stiegen wir in den Bus, der uns zum Bahnhof in Erstfeld brachte. Dort stiegen wir in den Zug bis nach Brunnen. Mit dem Schiff ging es von Brunnen nach Weggis, über den Vierwaldstättersee. In Weggis brachte uns der Bus nach Rotkreuz und mit dem Zug fuhren wir nach Muri. Der Bus brachte uns dann schlussendlich alle miteinander zurück nach Merenschwand. Am Ortsmuseum wartete eine kleine Überraschung auf uns. Bruno Käppeli hiess uns mit einem Ständchen auf seinem Alphorn willkommen.

Autor: Céline Fischer

Impressionen

Turnfahrt Herren 2020

[vc_row height=“auto“][vc_column][ultimate_heading main_heading=“Ausflug in die Westschweiz“ heading_tag=“h3″ alignment=“left“ main_heading_margin=“margin-top:20px;margin-bottom:20px;“ sub_heading_margin=“margin-top:0px;margin-bottom:0px;“]
[/ultimate_heading][/vc_column][/vc_row][vc_row height=“auto“][vc_column][vc_column_text]Am Samstag um 06:10 Uhr traf sich eine motivierte Gruppe von Jung bis Alt, um gemeinsam auf grosse Fahrt zu gehen. Mit dem Zug fuhren wir dann in die Westschweiz, unterwegs war der traditionelle Weinapéro natürlich Pflicht. Die Stimmung war von Anfang an gut und sehr gemütlich. Nach der Zugfahrt stiegen wir in Cully aus und liefen durch die Rebberge in das kleine Dorf Epesses, um dort den Mittag zu verbringen. Nach einem Fehlversuch landeten wir schlussendlich doch noch im richtigen Garten und assen bei einer wunderschönen Aussicht über den Genfersee. Alle satt und ausgeschlafen, ging die Wanderung weiter Richtung Vevey. Allerdings waren die Wege verschlungen und es war auch nicht einfach, auf Anhieb den richtigen Weg zu finden. Trotzdem zogen wir munter das Tal entlang. Im Hotel angekommen, wurde dann geduscht und auch schon sehr bald waren alle bereit für das Abendessen. Trotzdem konnten wir es dann doch nicht lassen, im Hotelrestaurant Felix Fischer ein Geburtstagsständchen zu bringen. Auch der Weg zum Abendessen war ein Erlebnis für sich. Mit einer kleinen Bergbahn fuhren wir über Vevey hinaus und konnten wieder eine hammer Aussicht beim Znacht geniessen. Ebenso wie am gesamten ersten Tag war die Stimmung auch am Abend noch ausgelassen und gemütlich. Doch egal ob in der Bar, am See oder noch im Restaurant, die Laune war gut und gesellig. Am nächsten Morgen wurden wir dann auch von einer anderen Seite überrascht. Das Restaurant, in dem wir unser Frühstück geniessen wollten, hatte den Hunger von 30 Turnern wohl ein wenig unterschätzt, waren aber dann sehr bemüht, um uns doch noch satt zu kriegen. So hatte am Schluss doch jeder wieder genug Energie, um die letzte Etappe der Wanderung durch das malerische Montreux zum Schloss Chillon anzutreten. Nach der Visite in der Burganlage traten wir dann leider auch die Heimreise an. Mit dem Schiff nach Lausanne, einem kurzen Fussmarsch zum Bahnhof war auch der letzte Teil der Reise in Angriff genommen worden. Trotz Schlafmangel und Katererscheinungen wurde weiterhin viel gelacht und erzählt. So ging der Heimweg vorüber wie im Schlaf und bald schon waren wir in Muri angekommen. Blöderweise waren gerade keine Busse nach Merenschwand vorhanden, deshalb mussten wir die Wartezeit mit einem Bierchen überbrücken. Danach war die Zeit aber endgültig gekommen, eine weitere Turnfahrt war zu Ende und wir können Högi und Mändu nur noch herzlich dafür danken.[/vc_column_text][vc_column_text]Autor: Yannick Wigger
[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row height=“auto“][vc_column][ultimate_heading main_heading=“Impressionen“ heading_tag=“h4″ alignment=“left“ main_heading_margin=“margin-top:20px;margin-bottom:20px;“ sub_heading_margin=“margin-top:0px;margin-bottom:0px;“][/ultimate_heading][vc_column_text css=“.vc_custom_1602010121167{margin-bottom: 50px !important;}“]

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Turnfahrt Herren 2019

Turnfahrt Herren 2019

An der diesjährigen Turnfahrt der Herren stand die Gemütlichkeit nicht im Vordergrund. Vielmehr freute man sich auf Action im und auf dem Wasser. Am letzten sommerlichen Wochenende dieses Jahres wollten es die 26 Turner nochmals wissen. River-Rafting auf dem Hinterrhein stand auf dem Programm.
Frühmorgens mit dem Postauto an den HB und von dort direkt ins Bündnerland nach Versam. Beim River-Raftinganbieter erhielten alle Teilnehmer die Ausrüstung. Helm, Anzug und Schwimmweste. Nach der kurzen Instruktion ging es dann auf den eisig kalten Rhein. Leider war der Wasserstand nicht sehr hoch. Somit wurden nicht die Stromschnellen zum Problem, sondern der Tiefgang des Gummibootes in dem die schwereren Turner Platz genommen hatten. Trotzdem war die fast dreistündige Fahrt in der traumhaften Natur ein wunderbares Erlebnis. Nach der unruhigen Mittagspause bei der der Rastplatz immer wieder gewechselt werden musste, wurden die Wanderschuhe angezogen und man begab sich auf den Aufstieg Richtung Flims. Der Gaumasee war aber das wichtige Zwischenziel. Denn dort erwartete die Wandergruppe einen glasklaren See mit einer Bergwelt wie aus dem Bilderbuch. Das erste kühle Bier an diesem Tag blieb nach dem anstrengenden Aufstieg ebenfalls in bester Erinnerung. Nun waren es nur noch ein paar Kilometer zu unserer Übernachtungsstätte.
Im Hotel Mira Val, nach einer erfrischenden Dusche, genossen die Turner einen ausgiebigen Spaghettiplausch. Salat, Suppe, und Dessert durften natürlich auch nicht fehlen, bevor man sich ins nahe gelegene Pup begab. Obwohl den meisten das Bett eigentlich lieber gewesen wäre, kämpften sich alle wacker durch die Nacht. Beim Dart, Töggelen oder Telefonnummernaustausch wurde es keinem Langweilig und die Müdigkeit verschwand beim Gintonic auf wundersame Weise.
Am Sonntag nach dem Frühstück mit viel Kaffee und Gipfeli begab man sich per Postauto und der Bahn auf den Oberalppass. Die Temperatur, welche einiges tiefer als am Vortag war, sorgte dafür dass alle Nachtschwärmer nach kurzer Zeit wieder Putzmunter und bereit für die nächste Wanderung waren. Das mussten sie auch sein. Denn das nächste Ziel war die Rheinquelle. Knapp 90 Minuten zur Quelle und mindestens so lange wieder zurück auf den Oberalppass. Mit den ersten Muskelschmerzen aber um viele schöne Eindrücke reicher, erreichten alle wieder den Bahnhof auf dem Pass. Der Zug brachte uns dann auf die andere Seite des Berges, nach Andermatt. Von dort aus über Göschenen, Zürich HB nach Merenschwand.
Alle Teilnehmer der Turnfahrt bedanken sich nochmals bei Högi und Mändu fürs organisieren! Es war super!

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Turnfahrt Männerriege 2019

turnfahrtmaenner2019

MR Reise 2019 rund um den Murtensee 21. Sept 2019

Mit guter Laune und Velohelm im Gepäck haben sich 10 Männer auf die Reise nach Murten gemacht. Leider hat uns der Fahrplan statt eines Speisewagens 5 Stationen zum Umsteigen beschert. In Murten angekommen konnten wir im schönen historischen Städtchen den Koffeinspiegel rasch wieder auf das Normalniveau anheben. Bald darauf haben wir mit Velos (7), E-Bikes und E-Mountainbikes die Umrundung des Sees in Angriff genommen. In der ersten Steigung von Salavaux nach Cotterd konnten die E-Biker das erste Mal von der zusätzlichen Investition profitieren. Die sportlichsten Velofahrer haben aber gut an der Spitze mitfahren können. Kollegial, wie wir sind, haben wir gemeinsam das Restaurant Auberge des clefs in Lugnorre erreicht. Feines Essen, guter Wein aus der Region und ein Plätzchen im Garten, macht eine Velotour erst zu einer MR Reise. Gestärkt haben wir die letzten Höhenmeter auf den Mont Vully bewältigt, um die schöne Aussicht auf Neuenburger-, Bieler- und Murtensee zu geniessen. Nach einer rasanten Abfahrt und einer Fahrt durch den Wald von Chablais haben wir und bald wieder zu einem Bier im Städtchen Murten eingefunden. Gestärkt mit vielen schönen Erinnerungen haben wir uns auf den Heimweg gemacht. Herzlichen Dank allen Teilnehmern für den schönen Tag.

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Turnfahrt Damen & Frauen 2019

TurnfahrtDamenFrauen2019

Eine Reise ins Tessin

Mit voll bepacktem Rucksack trafen sich die Damen und die Frauen des TV Merenschwands bei strömendem Regen an der Bushaltestelle. Die Reise führte sie am 10. August ins schöne Tessin. In Benzenschwil war die Gruppe endlich komplett und sie konnten gemeinsam auf ein spannendes Wochenende anstossen. Ein Überraschungszopf durfte natürlich auf der Hinfahrt nicht fehlen. Bereits um 10.00 Uhr trafen sie in Bellinzona ein. Dort ging es gleich den steilen Weg zu den Burgen hoch. Zum Glück war der Himmel mit Wolken bedeckt, so dass sie ihr Ziel nicht als gebratene Würstchen erreicht haben. Auch für Verletzte und wenig begeisterte Wanderfrauen wurde gesorgt. Mit dem Bus konnten alle das Zwischenziel erreichen. Beim Castello di Sasso Corbaro genoss man einen herrlichen Ausblick über die Stadt, bevor man wieder ins Stadtzentrum fuhr und das Mittagessen auf der Castelgrande genoss.
Am Nachmittag ging die Reise kurz nach Locarno in die Falknerei. Eine eindrucksvolle Flugshow wurde dort geboten und der Vogel Marabu konnte jedem ein Lachen entreissen. Die Attacken auf den Handschuh sahen so lustig aus.
Danach ging es zur Unterkunft, wo sie sich für das Nachtessen wieder frisch machten. Nachdem alles Administrative mühselig geklärt werden konnte und letzte Einkäufe betätigt wurden, wurde der Hunger immer grösser. Doch es brauchte viel Geduld, bis das Essen endlich gut war. Denn nur mit einem Sack Kohle und ohne Anzünder war es einfach unmöglich eine gute Glut zu bekommen. Nach erneuter Reklamation hatten sie dann all die benötigten Utensilien beisammen, das Feuer brannte und schon bald waren nur noch Gelächter zu hören. Bevor die Gruppe zu Bett ging, gönnten sie sich einen letzten Schlumi.
Der Tag am Sonntag begann mit einem leckeren Frühstück. Doch der Kaffee konnte leider nicht alle zufriedenstellen und so war auch niemand böse, dass es um 8.30 Uhr bereits wieder los ging. Nach einer kurzen Zug- und Gondelfahrt wollte man die Aussicht und eine rasante Rodelfahrt auf dem Monte Tamaro geniessen. Weil das Wetter aber nicht ganz auf ihrer Seite war, blieb es beim Rodelspass und bei einer Tasse Kaffee. Leider mussten auch die wanderfreudigen Frauen wegen des Wetters auf eine zusätzliche kleine Rundwanderung verzichten. Nach einem kurzen Abstecher in die berühmte Kapelle von Mario Botta begab sich die Gruppe zur Mittelstation, wo sie die Mittagspause machten. Unterhalb von den Wolken waren die Temperaturen gleich wieder angenehm warm. Die Stimmung war super und alle genossen das gemütliche Beisammensein.
Um 14.11 Uhr traten sie die Heimreise an. Um die Wartezeit in Bellinzona zu verkürzen, wurden die Lösungen des Quiz bekanntgegeben. Alle waren so gut, dass es keinen klaren Gewinner gab. Wieder überraschend schnell war die Rückfahrt nach Merenschwand. Einige nutzen die Zeit für ein Erholungsschläfchen, während andere die Zeit für Gespräche nutzen. Für alle war das passende dabei und so stiegen sie am Ende alle glücklich aus.

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Turnfahrt 2018

Vor zwei Jahren wurde an der GV des Turnverein Merenschwand entschieden, dass die Turnfahrt alle paar Jahre gemeinsam stattfinden soll. Gemeinsam heisst, dass nicht wie anhin die Turnfahrt geschlechter getrennt  durchgeführt wird, sondern Weiblein und Männlein gehen gemeinsam auf Reisen. Was das bedeutet, hat das OK, welches aus Nicole Steiner, Steffi Sprenger, Thomas Käppeli und Hermann Strebel bestand, schnell bemerkt. Schon kurz nach dem Versand der Anmeldung haben sich 110 Mitglieder des Turnvereins angemeldet. Doch das OK war bereit. Nach fünf Sitzungen, einem Erkundungstag und vielen E-Mails war die Turnfahrt nach München organisiert.
Am Samstagmorgen, noch in der Dunkelheit, versammelten sich die Turnerinnen und Turner beim Schulhaus. Nach einer kurzen Ansprache des Präsidenten musste sich jedes Mitglied beim OK persönlich melden. Schon da wurde die Zimmereinteilung gemacht und die Anwesenheit kontrolliert. Dafür bekam jeder Teilnehmer ein Vereins-Cap, welche vom Vorstand extra auf die diesjährige Turnfahrt organisiert wurde. Dann hiess es Gepäck in die zwei Cars verladen, einsteigen, Kontrolle der Bestände und schon ging es los Richtung München.
Bei fröhlicher Stimmung genoss man die gemeinsame Zeit beim Jassen und dem zuhören des geografischen Wissens des Buschauffeurs. Da auch schon das einte oder andere Gläschen Wein getrunken wurde, durfte eine kurze Pause nicht fehlen. Das OK hat für diese Pause extra Kaffee und Gipfeli organisiert.
In München angekommen marschierte die sichtlich aufsehenerregende Wandergruppe in die Altstadt. Die Münchner staunten nicht schlecht als sich die 110 gleich gekleideten Schweizer sich in der Gartenwirtschaft niederliessen, um sich beim Mittagessen zu stärken.
Am Nachmittag wurden wir mit strengem Blick auf dem Hauptpolizeiposten begrüsst. Noch ein wenig eingeschüchtert durch die militärische Begrüssung merkten die TurnerInnen bald, dass wir jetzt nicht mehr Vereinsmitglieder waren, sondern waschechte Polizisten, welche einen Mord aufklären mussten. So rannten oder irrten wenig später die Turnpolizisten in Gruppen aufgeteilt durch halb München um diverse Verhöre zu führen, den Tatort zu besichtigen, Spuren zu sichern und aus den gesammelten Informationen den Täter zu identifizieren. Nach dreistündigen Ermittlungen war der Täter überführt und so stellte jede Gruppe seinen Kandidaten vor, welcher sie für den Täter hielten. Dass wir bessere Turner als Polizisten sind stellte sich sofort heraus. So hatte jede Gruppe einen anderen Täter gefunden. Mit grosser schauspielerischer Leistung erklärten uns am Schluss die Protagonisten ihren Teil dieses fast echten Krimis. Sichtlich ermüdet freuten sich die TurnfahrtteilnehmerInnen auf ein wenig Erholung bei der kurzen Fahrt zum Hotel. So einen Foxtrail mit echten Schauspieler ist ansträngender als gedacht.
Ankunft Hotel, Bett anziehen, duschen, umziehen und schon wurde man vom OK Richtung Biergarten des Augustiener Brauerei gelotst. Nach diesem Ereignisreichen aber immer lustigen Tag genoss man einen typisch bayerischen Apèro. Bier in einem grossen Glas. Wer jetzt dachte, dass es nur einen gemütlichen Abend gibt hat sich getäuscht. Vor dem Eintreffen der der Mitglieder wurden 13 Zettel unter den Stühlen versteckt. Jeder welcher so einen Zettel unter seinem Füdli gefunden hatte, musste eine Aufgabe erfüllen. Von einer Begrüssungsrede, einem Tanz und Einstimmen des Turnerlieds bis zum Witz erzählen, turnerischer Einlage oder dem Helfen beim Abräumen, war alles dabei. So wurde durch den ganzen Abend viel gelacht, gesungen und getanzt. Viel zu schnell war bereits 01:00 Uhr Nachts und wir mussten die Brauerei verlassen. Doch das Glück war auf Turners Seite. Eine Strasse weiter entdeckte die Reisegruppe einen grossen Club mit lauter Musik. So verbrachte man die nächtlichen Stunden nicht mehr mit Bier sondern mit feinen Drinks.
Um 09:00 Uhr in der Früh standen die TurnerInnen mit oder ohne Augenringe vor dem Hotel und warteten gespannt auf die nächsten Highlights. Die Augen wurden dann bei Allen grösser als ein Extratram vor uns anhielt und uns ein echter Münchner freundlich begrüsste. Noch grösser wurden die Augen beim Anblick der Brezel, Radiesel und Citro… und Bier. So kurvte das voll beladene Extratram samt Münchner Reiseleitung quer durch die Stadt. An Brauhäusern vorbei zum Olympiapark. Bestens gelaunt durften wir viel zu früh wieder vor dem Hotel aussteigen und sogleich in den bereits vorgefahrenen Reisecars Platz nehmen.
Die Rückkehr nutzten ein paar Nachtschwärmer um den verpassten Schlaf nach zu holen. Die Munteren jassten, diskutierten oder schwärmten von den vergangenen Stunden in München. Doch so schnell sollte die Turnfahrt nicht vorbei sein. So führte uns das OK an einen See bei dem wir eine echte bayerische Brotzeit einnehmen durften. Für die kulinarisch eher Ängstlichen wurde auch Schnipo serviert. Nach einer Abkühlung im See oder dem geniessen der Sonnenstrahlen wurde es aber langsam Zeit, zurück in die Heimat zu fahren. Die Carchauffeure führten die TurnerInnen sicher durch den Stau zurück nach Merenschwand.
Zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen zurück, bedankten sich alle beim OK für die sensationelle, top organisierte Turnfahrt mit einem langen tosenden Applaus.
Nici, Steffi, Högi und Mändu – für die unvergessliche Turnfahrt, welche sicher in die Geschichte unseres Vereins eingehen wird, bedanken sich alle Teilnehmer herzlichst!

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Turnfahrt Herren 2017

Turnfahrt Herren 2017

Das Wochenende auf der schönen Rigi mit wenig Anstrengung und frischer Luft.

Als wir am Samstagmorgen den 16.09.17 um 7:23 in Merenschwand auf den Bus gingen, sah das Wetter nicht sehr einladend aus. Dennoch war die Laune bei der Turnerfamilie nicht getrübt und wir machten uns auf den Weg Richtung Küsnacht am Rigi. Nach ein paar Weinflaschen und guten Gesprächen kamen wir, um 8:52, mit dem Postauto am Bahnhof Küssnacht am Rigi an. Reiseleiter Thomas Käppeli alias „Högi“ führte uns nun zu dem ersten Highlight der diesjährigen Turnfahrt, nämlich dem Seilpark. Als wir dort ankamen wurden wir von der Wirtin des dort gelegenen Restaurants mit feinem Hopfenthe versorgt und es wurde eine kleine Verpflegung eingenommen.
Es war etwa 10:30 als unser Reiseleiter das Wort erhob und die ganze Truppe aufrief nun endlich in den Seilpark zu gehen. Wir liefen zum Startpunkt der Anlage, wo wir von den Instruktoren empfangen wurden, alle die Weisungen und Regeln gründlich durchlasen und dann das Material fassten. Danach wurde die ganze Schar mit dem Material vertraut gemacht und uns wurden die verschiedenen Routen erklärt. Nun konnte der Spass beginnen und alle Turner verteilten sich auf die vorher erwähnten Routen. Nach etwa 2 Stunden kamen nach und nach alle zum Startpunkt zurück, es wurden noch ein paar Bächerchen Wein getrunken und einen Happen gegessen, bevor es dann weiter ging Richtung Nachtquartier. Der Aufstieg zu unserem „Hotel“ war Schweisstreibend und hatte es in sich. Ein paar Turner die es mit dem Lesen der Einladung sehr genau genommen hatten, verwiesen auf die Worte „Mit mehr Genuss und Spass“. Trotz der Fehlinterpretation der Einladung schafften es alle Turner heil zu der in etwa 1000 m.ü.M gelegenen Unterkunft, wo wir wiederum herzlich empfangen wurden und mit einem kühlen Bier den Durst löschen konnten.
19:00 und die Turnerschar sass hungrig am Essenstisch, als uns dann von einer Reizenden Dame der Ablauf für das Salatboufet erklärt wurde. Alle waren begeistert vom grossen Boufet, aber am meisten riss sich Silvan um die kalte Vorspeise. Als Hauptgang wurde uns Grillade, Älplermagaronen mit Apfelmus und Risotto Aufgetischt. Zwischen und auch während den Gängen musste das Fenster mehrere mahle geöffnet werden da ein Teil des zugeführten Hopfenthes unerwünschte Nebeneffekte hatte. Zum Dessert wurde uns eine Vielfallt an kleinen Köstlichkeiten, auf einem Teller schön hergerichtet, serviert. Alle Turner blieben noch bei Tisch und amüsierten sich an den jeweiligen Tischen prächtig. Es wurde noch bis am morgen früh geplaudert, gelacht und getrunken, bis dann schliesslich alle den Weg ins Bett gefunden haben.
Am nächsten Morgen überraschte uns die Gastgeberin mit einem üppigen „Zmorgebüffe“ und alle konnten sich für den Tag stärken. Als dann alle Turner ihre Wanderschuhe wieder anhatten und den Rucksack auf dem Rücken, ging es auch schon weiter Richtung „Chänzeli“ von dort aus nach Rigi Klösterli über Rigi Kaltbad. Ein paar Höhenmeter über dem Klösterli stärkten wir uns mit einer kalten Platte und Bier, danach ging es weiter nach Arth. Von Arth aus nahmen wir das Schiff, das uns fast ganz an den Bahnhof fuhr. Da die Bierkasse noch nicht ganz leer war und der Zug noch nicht sofort abfuhr, machten die Turner noch einen Zwischenstopp in einer Bar. Nach dem letzten Schluck gingen alle auf den Zug und in Affoltern a.A auf den Bus Richtung Merenschwand. Pünktlich wie auf der Einladung beschrieben trafen wir um 19:23 in Merenschwand ein.
Die ganze Turnfahrt war trotz ein paar Regentropfen ein voller Erfolg und es kam jeder auf seine Kosten. An dieser Stelle: „Dankä Thomas isch supper gsi“ 😊

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Turnfahrt Männer 2017

Turnfahrt Männer 2017

Die Männerriege ist am Samstag, dem 16. September 2017, bei idealem Wanderwetter mit dem Zug nach Flügeln gefahren, um von dort auf dem Weg der Schweiz zunächst nach Isletten zu laufen. Dort stiessen wir wieder mit einigen Kollegen zusammen, die die erste Etappe mit dem Schiff absolviert haben, und marschierten dann gemeinsam zum Mittagshalt nach Bauen. Nach einer ausgezeichneten leichten Verpflegung nahmen wir die zweite Etappe zum Rütli in Angriff. Nach einem steilen Anstieg und einem kräftezehrenden Abstieg kamen wir gutgelaunt am Restaurant Rütlihaus an, wo noch einmal ein ausgezeichneter Apéro für uns bereitet war. Bevor wir dann mit dem Schiff nach Luzern und von dort mit dem Zug wieder zurück nach Merenschwand gefahren sind, taten wir auf den Schwurplatz vorm Rütlihaus noch den Schwur, auch noch weitere Teile des Wegs der Schweiz zu absolvieren.

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Turnfahrt Damen/Frauen 2017

Turnfahrt Frauen Damen 2017
Es waren einmal zwei Lamas namens Tibor und Alverdo. Der eine sagte zum anderen: «Läck Alverdo. Ich ben ganz ufgregt! Höt chunnt ja de Dameturnverein Mereschwand.» «Ou jo du. Wenn hend die scho weder Besammlig?» «Ich ha gmeint am 07:40 bi de Bushaltestell, denn fahreds via Lenzburg uf Hitzkirch ond chömed vo det us uf Schongau.» «Nei send die doof! Die möched jo en halbi Weltreis. Met em Auto hätteds nor 15 Minute!»
Das sind zwei von 19 Lamas die uns am Samstagmorgen, 12 August, bei Lama Treckking Seetal erwarteten. Nach kurzer Einführung durch Franz Kottmann inklusiv Apéro, machten wir uns auf Wanderschaft, begleitet von neun männlichen Lamas. Nach einer Stunde gemütlichen Marsch, erreichten wir unser erstes Etappenziel, eine Feuerstelle im Wald, bei welcher wir unsere Würste auf das vorbereitete Feuer von Frau Kottmann, legen konnten und unser mitgebrachtes Picknick geniessen durften. Währenddessen konnten sich auch die Lamas mit Gras und Baumblätter stärken. Nach einer geselligen Runde ums Feuer ging der Fussmarsch weiter, bis zum Gasthaus Hämikerberg. Ein letztes Gruppenfoto mit unseren liebgewonnenen Lamas und wir mussten uns von ihnen verabschieden. Sie gingen zurück in ihr Stall und wir machten uns nach einem Stärkungsgetränk auf den Weg zu unserem Übernachtungsziel Seminarhotel Chlotisberg. Mit Begleitung von Sandras Musik gingen die 2.5 stunden flockig vorbei und nach und nach trafen wir Turnerinnen im Hotel von Martina und Robert Gölis- Andermatt (ehem. Turnerin von DTV Merenschand) ein. Nach einem kurzen Empfang von Martina, bezogen wir unsere Zimmer, welche einen sehr schönen und gepflegten Eindruck hinterliessen. Frisch geduscht traf man sich auf der Terrasse zu einem Apéro welcher aus Resten von der Hochzeit die zur selben Zeit stattfand, zusammengesetzt war. Zum Znacht gab es dann Lasagne mit Salat. Wobei die meisten noch vom Apéro zehrten, dass sie fast keinen Hunger mehr hatten. Als alle fertig gegessen hatten und die wichtigsten Gesprächsthemen ausgetauscht wurden, fing der Spielabend an. Zu Beginn gab es ein Krimi-Spiel, wo man Fragen stellen musste um auf die Lösung zu kommen. Später wechselten wir dann auf das altbekannte «Montags-Malen» und Pantomimen-Spiel, bei welchem die witzigsten und kuriosesten Malereien und Pantomimen herauskamen. Dies lag wahrscheinlich auch an der stetig steigenden Stimmung. Nach Mitternacht fanden auch die letzten Turnerinnen ihren erholsamen Schlaf.
Der Sonntagmorgen startete mit einem sehr ausgiebigen und feinen Frühstück um halb acht. Eine Stunde später waren wir dann bereits abmarschbereit. Vom Seminarzentrum Chlotisberg ging es Bergab nach Gelfingen, wo sich die Gruppe trennte. Die einten gingen mit dem Zug und Schiff weiter und die anderen hatten einen ca. vier stündigen Fussmarsch Richtung Schloss Hallwyl vor sich. Mit einigen Blasen an den Füssen, erreichte die Wandergruppe dann den Haldenhof bei welchem ein ausgewogenes und sehr leckeres Salatbuffet mit Grilladen wartete. Nach dieser sehr genüsslichen Pause, war für eine «Buureolympiade» geplant. Wegen Zeitmangels konnten wir nicht alle Spiel bewältigen, aber die ausgewählten Spiele wie zum Beispiel Heuballen- Wettrennen oder ein kurioser Dreirad-Parcours, dienten zu einem sehr vergnügten Anlass. Zum Abschluss gab es vom Bauern einen Zopf und eine Konfitüre nach Wahl. Nach einer kurzen und gemütlichen Zugs- und Busfahrt nach Merenschwand, war die diesjährige Turnfahrt, organisiert von Carol und Petra leider schon wieder vorbei. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an die beiden Organisatorinnen. Es war ein sehr erlebnisreiches und tolles Wochenende, das auch unseren Lachmuskel trainierte.
Abends im Stall bei den Lamas:
«Hei Tibor! So en cooli Gruppe hemmer na nie gha! Vermisse mini Füerer scho chli.» «Ja Alverdo, ich also au. Sone Hüenerhuufe wie die vo Mereschwand gits nor eineisch.» «Ja du seisches. Also, pfuus guet.» «Phuu, das werdi! Met Erennerige ah so velle schöne Fraue, schlafi wie en Engel!»
 
Verfasserin: Aline Käppeli

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