Nostalgiewettkampf 2021

Der Nostalgiewettkampf war ein gelungener geselliger Anlass

Am 20. August war es endlich wieder soweit: Der Nostalgiewettkampf wurde nach langer Zeit erstmals wieder durchgeführt, diesmal auch mit Verstärkung der Damen!

Die Teilnehmenden trafen sich beim Sprüngli-Platz, der dank der Wegbeschreibung in der Einladung einfach zu finden war. Die Zeitangabe war jedoch anscheinend schwerer zu finden. Nachdem dann doch endlich alle eingetroffen waren, konnte dann mit dem Wettkampf gestartet werden: In Zweier-Teams wurde hart um den Sieg gekämpft.

Die erste, inoffizielle, Disziplin forderte bereits ein erstes Opfer. Unser Grillmeister Sandro hat sich vom Sturz aber schnell erholt und uns später mit feinen Würsten versorgt.

Danach durfte dann jedes Team beim Bach mit einem Becher möglichst schnell möglichst viel Wasser holen. Seltsamerweise hatte der Becher aber bereits vor Wettkampfbeginn einige Löcher, was diese Aufgabe etwas erschwert hat. Besonders schlaue Teilnehmer haben den Becher statt mit Wasser mit Schlamm gefüllt, damit aus den Löchern nichts rauslaufen konnte. Dies entging den Adleraugen der Kampfrichtern jedoch nicht.

Das Wasser wurde direkt für eine weitere Disziplin weiterverwendet: Jedes Team musste ohne Massbecher 2.5 dl Wasser abmessen. Die meisten Teams versuchten, das Wasser mit den Händen abzumessen. Eine furchtlose Gruppe hat jedoch das Bach-Wasser in den Mund genommen und so die 2.5dl mit Schlücken gemessen.

Bei der TV Edition vom Stadt-Land-Fluss waren Vereinskenntnisse gefragt: In den Kategorien Riege im Verein, Sportart im Verein, Riegenleiter oder Vorstandsmitglied, überdurchschnittlich laute Person im Turnverein, Alkoholsorte, Team am Dorfturnier und Arbeitseinsatz am Dorfturnier wurde schnell klar, wer in Sachen Turnverein den besten Überblick hat.

Später wurden auch unsere Wurf- und Fangkünste auf die Probe gestellt. In einem Becher wurden Tischtennisbälle gefangen. Bei jedem Schuss motivierte uns ein lautes «GUUUUEEEET».

Die letzte Disziplin forderte nochmals alle so richtig: Aus Spaghetti, Schnur und Klebeband wurde ein möglichst hoher Turm gebaut, auf dem ganz oben noch ein Marshmallow thronte. Nicht alle Teams haben diese Aufgabe gleich gut gemeistert. Eine besonders talentierte Gruppe hat dabei sogar Minuspunkte erhalten, da der Turm statt in die Höhe, in die Tiefe gebaut wurde.

Die überragenden Leistungen von Fabienne und Ramon haben ihnen schlussendlich den Sieg gebracht. Grosszügig haben sie ihren Preis mit uns allen geteilt.

Nach dem Wettkampf musste natürlich niemand auf dem Trockenen sitzen und wir konnten gemütlich noch «eis neh» und einige lustige Stunden miteinander verbringen. Es wird gemunkelt, dass der harte Kern noch bis in die frühen Morgenstunden am Feuer sass.

Im Namen des ganzen Vereins danken wir den Organisatoren Silvan Burkard und Luca Beck für diesen gelungenen Abend und freuen uns bereits auf den Nostalgiewettkampf 2022!

Autoren: Jasmin und Chantal

Impressionen

Nostalgiewettkampf 2015

Nostalgiewettkampf 2015

Am 7. August fand der alljährliche Nostalgiewettkampf vom Turnverein Merenschwand statt. Beim Treffpunkt „alten Post“ versammelten sich die Teilnehmer für diesen Überraschungswettkampf. Mit den Organisatoren waren 12 Turner anwesend. Die Teilnehmer wurden nach dem ersten Bier von Luca Beck und Silvan Burkard instruiert. Dieses Jahr wurde der alterative Trainingsabend von neuen Turnern durchgeführt. Alle Beteiligten waren sehr gespannt welche Herausforderungen bevorstanden.
Als erstes hiess es mit den Stelzen möglichst schnell einen Hindernissparcour zu absolvieren. Einige hatten bereits da Gleichgewichtsstörungen, ob das schon mit dem Bier in Zusammenhang steht? Die zweite Disziplin wurde mit fünf leeren Bierflaschen gespielt. Jeder Athlet musste mit einem Finger (ohne Führen) den Bügelverschluss nach einem Punktesystem auf den Flaschenhals bringen. Da pro Flasche nur ein Versuch zählte, wurde dem telefonierenden Teilnehmer 3 Punkte aberkannt. Beim nächsten Geschicklichkeitsteil mussten gleich mehrere Disziplinen an einem Tisch bestritten werden: 1. Einen Faden in das Nadelöhr einfädeln, das Öhr kann sich ja verflixt schnell hin und her bewegen. 2. Eine Kerze in einem Becher mit dem Streichholz anzünden, heisse Finger inbegriffen. 3. Zwei Jasskarten aneinanderstellen, mit zittrigen Händen fast unmöglich. 4. Einen kleinen Ballon aufblasen und zuknöpfen, das hat für rote Köpfe gesorgt. Und zu guter Letzt mit einem Strohhalm 5 Smarties in ein anderes Gefäss transportieren, nur mit Luft. Hier sah man auch wer noch genügen Lungenvolumen hat. Als nächstes durften die Sportler wieder rennen, mit einem frisch eingefetteten Pneu musste rollend ein weiterer Hindernissparcour bewältigt werden. Die schwarzen Hände wurden für die anderen Teilnehmer fleissig geklatscht. Die letzte und Entscheidende Abschlussprüfung hiess „Dr. Bibber“. Mit einer zugeklebten Taucherbrille mussten alle Teilnehmer mit der Pinzette in vorgegebener Zeit möglichst viele Stücke herausoperieren. Die Alarmleuchte für unruhige Hände war gnadenlos, und für einige zum Stolperstein. Mit den jeweiligen Rangpunkte wurde von den Organisatoren eine Endrangliste erstellt, da aber verschiedene Athleten dieselben Punktezahl hatten, mussten diese Plätze noch ausgejasst werden. Das heisst es wurde in die Jasskarten geblasen, der Sieger war jeweils derjenige welcher weniger Jasskarten auf der Bierflasche liegen hat.
Auf das Publizieren der Rangliste verzichten wir auf dieser Stelle. Aber im Namen aller beteiligten Teilnehmer danke ich den Organisatoren Luca Beck und Silvan Burkard sowie dem sensationellen Grillmeister Ramon Odermatt.
Roger / Silvan

Fotos

Nostalgiewettkampf 2014

Nostalgiewettkamp f2014

Der Nostalgiewettkampf, der schon viele Jahre durchgeführt wird, ist ein jährliches Highlight bei dem die Teilnehmer körperlich und geistig gefordert werden. Von Ausdauer und Kraft über Geschicklichkeit und Allgemeinwissen bis zu Mathematik und Konsentrationsvermögen, wird vom Turner alles abverlangt.
Am Freitag trafen sich die Turner bei der alten Post in Merenschwand für den Nostalgiewettkampf. Nach einer kurzen Ansprache vom Präsident, fuhr die Turnerschar zum neuen Töffraum von Ivan Nogara. Dort erwartete uns Thomas Käppeli 66 und Ivan Nogara, welche dieses Jahr von Böbbi, der den Nostalgiewettkampf ins Leben gerufen hat, unterstützt wurde. Nach einer kleinen Einführung in den Ablauf und der Organisation des Wettkampfes, konnten sich alle kurz mit Chips und Getränken stärken.
Dann ging es los. Eine ruhige Hand war die Voraussetzung beim ersten Wettkampfteil. Mit einer Grillzange mussten die Unterlagsscheiben auf die wackligen Holzfiguren gesetzt werden. Geschwindigkeit war hier nicht entscheidend. Über eine gute Zeit entschied viel eher die angesprochene ruhige Hand, welche bei einzelnen zum waren Espenlaub mutierte. So war der Zeitunterschied bei den einzelnen Teilnehmer sehr gross. Der Ehrgeiz war nun bei allen geweckt und so konnte der zweite Wettkampfteil gestartet werden. Jeder kennt`s aber keiner macht`s. Rollbrett fahren. Der Parcour welcher im Slalom um die orangen Hüte führte hatte es in sich. Mit zwei Stufen und engen Kurven musste das rollende Brett möglichst schnell ins Ziel geführt werden. Ungestümes durchfahren führte auch hier nicht zum Erfolg. Viel mehr war ein filigranes Durchhuschen und ein Schlussspurt vonnöten, um die Bestzeit aufzustellen. Der wahre Erfolg dieses Rennens zeigte sich aber nicht an der Siegerzeit, sondern viel mehr darin, dass das Brett noch ganz war und keiner eine Verletzung davon trug. Nun waren die Muskeln warm und so konnte es zur nächsten Disziplin über gehen. Mit dem Ball im Rohr wurde im Spurt eine Strecke absolviert bei der unterwegs eine Rechenaufgabe gelöst werden musste. Eigentlich ganz einfach, doch mit Puls 180 stellten diese Zahlen für viele ein echtes Problem dar. Mit der Lösung im Kopf und dem Ball im Rohr ging es wieder zurück zum Start bei dem die Lösungszahl in Anzahl Nägel verwandelt wurde und anschliessend in eine Öffnung gesteckt werden musste. Mit dem Ball auf der Öffnung war der Wettlauf zu ende. Eine schnelle Zeit und die richtige Lösung entschied hier über die Verteilung der Punkte. Wettkampfteil vier, Hut auf Hut, ganz einfach, dachten sich die Teilnehmer. Trotz der körperlichen Anstrengung beim vorhergehenden Sprint, meisterten fast alle diese Aufgabe mit Bravur. Doch der Übermut kommt vor dem Fall. Und so fielen die Hüte so tief wie die daraus zu verteilenden Punkte. Bei einzelnen konnte man aber eine wahre Begabung im erstellen von hohen Figuren erkennen, welche schon fast Zirkusreif war. Der letzten Teil des Nostalgiewettkampfs war zum Glück nicht mehr körperlich anspruchsvoll. Jedoch stellten die Chriesisteine im Glas eine weitere schwierige Aufgabe dar. Schätzen und rechnen. Das sollte lösbar sein. Doch sind es jetzt 30 Stk. am Boden mal 40 Stk. in der Höhe oder viel mehr 50 Stk. mal 30 Stk. So vielen die Lösungen auch bei diesem Durchgang  eher minimalistisch bis völlig uferlos aus. Am Schluss waren es genau 1290 Steine welcher nur einer annähernd erschätzen konnte.
Nach diesem lustigen und unterhaltsamen Wettkampf, ging es wie auch am Turnfest, mit dem geselligen Teil weiter. Ein kühles Bier und eine heisse Wurst war der verdiente Lohn für die anstrengenden Aktivitäten der letzten Stunde. Doch bevor das Rangverlesen durchgeführt werden konnte, erklärte das OK Team, dass ein weiterer Wettkampf von Nöten sei, da noch einzelne Platzierungen ausgefochten werden müssten. Der Flamingotanz, oder so ähnlich hätte man diesen nennen können. Auf einem Bein, ohne Wechseln oder Abstehen, mussten die Turner so lange stehen bis die Schmerzen an der Fusssohle, im Knie, in der Wade oder sogar in der Hüfte zu gross wurden und aufgegeben werden musste. Man hätte es erahnen können. Aufgeben war keine Option. Und so quälten sich alle Minute um Minute. Weit über die Schmerzensgrenze hinaus, welche eigentlich nur hartgesottene Krieger aushalten können, standen die Männer im Mondschein auf einem Bein und standen… und standen… und standen. Durch die einzelnen Ausfälle konnte nun trotz der immer noch stehenden letzten Kämpfer die Rangliste bekanntgegeben werden. Erst als alle Rangierung bekannt war, gesellten sich auch die letzten Flamingos wieder zur Runde und gratulierte Fredy Klausner zum Sieg.
Ein weiterer erfolgreicher und unvergesslicher Nostalgiewettkampf war nun definitiv zu Ende. Für die Organisation bedankt sich der ganze Verein bei Ivan Nogara und Thomas Käppeli 66 recht herzlich. Nach vielen Jahren geben sie die Organisation dieses Anlasses ab. Wir freuen uns aber, den Nostalgiewettkampf weiter im Jahresprogramm aufnehmen zu können, da sich bereits einzelne Interessierte gemeldet haben.