Delegiertenversammlung Kreisturnverband Freiamt 2022

Der TV Merenschwand durfte sich vier Mal ehren lassen

An der alljährlichen Delegiertenversammlung des Kreisturnverbandes Freiamt haben am letzten Samstag der Vorstand und weitere Vereinsvertreter teilgenommen. 

Der Kreisturnverband kann auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück blicken. Gute Leistungen der Freiämter Vereine am Aargauer Kantonalturnfest in Wettingen und mehrere Schweizer- und Aargauer Meistertitel wurden ins Freiamt geholt. Zu den vielen Siegen kamen erfreulicherweise auch noch diverse Podestplätze dazu.

Der Turnverein Merenschwand durfte sogleich vier Mal auf die Bühne. Mit dem Barren, Gerätekombi und Schulstufenbarren standen alle aktiven Geräteriegen an der Aargauer Meisterschaften auf dem Podest. Mit Nicola Niederer, der den U20 Leichtathletik Wettkampf am Turnfest gewann, stand auch ein Mehrkämpfer stolz auf der Bühne.

Vorausblickend ins neue Turnerjahr verspricht das Jahresprogramm ein hochwertig, spannendes Jahr zu werden. Viele Wettkämpfe für die Jugend und die Aktiven werden die Vereine und Riegen übers ganze Jahr hinaus fordern. 

Wir freuen uns auf spannende Wettkämpfe mit vielen tollen Erlebnisse im Verein aber auch mit unseren befreundeten Konkurrenten. 

Autor: Adrian Meier

Impressionen:

Indoor Bogenschiessen 2022

Die Kunst des Bogenschiessens

18 Teilnehmer haben sich für den von Paul Waltenspül organisierten Anlass angemeldet. Kurz vor 19:30 Uhr trafen wir uns und alle fanden Platz in einem der PW’s nach Wohlen.

Patrizio, der Bogenmeister, erwartete uns für eine erste Instruktion am Sportgerät. Fussstellung, Körperspannung und Armhaltung sind zu beachten. Daneben aber auch der feinfühlige Umgang mit Pfeil und Bogen.
Das Ende des Pfeils muss unter der Messinghülse auf der Sehne eingehängt werden, wobei die weisse der drei Federn gegen den Schützen zu richten ist. Damit ist gewährleistet, dass die Stabilisierungsfedern des Pfeils nicht die Pfeilauflage am Bogen berühren. Mit zwei Fingern, satt oberhalb des Pfeils, spannt man anschliessend die Sehne. Der Pfeil muss dabei nicht gehalten werden, der hat sich selbst unter der Messinghülse fein eingeklemmt. Diese hat die Aufgabe zu verhindern, dass das hintere Ende des Pfeils beim Abschuss nicht entlang der Sehne nach oben ausweichen kann. Dem Pfeil bleibt daher beim Abschuss nur die Bewegung nach vorne. Zielen ist bei dieser Art des Bogenschiessens nicht möglich, und auch nicht zu empfehlen. Ein kurzer Blick über die Pfeilspitze ins Ziel muss genügen. Je länger der gespannte Bogen zum Zielen gehalten wird, desto instabiler wird die Körperhaltung. In diesem Moment ist man ein wesentlicher Teil des Settings und da ist auch ein leichtes «Zittern» nicht zielführend.

Ja, alle Schützen haben die Scheiben getroffen. Mit leichten Korrekturen gelingen die nächsten beiden Schüsse leicht besser.

Die Schussdistanz für uns Novizen betrug etwa fünf Meter, obwohl in der Halle auch Schüsse über 18 Meter möglich wären. Diese Distanz ist jedoch bestimmt nicht für einen ersten Trainingstermin. Schliesslich soll die Hallenausstattung auch keinen Schaden nehmen.

Nach acht Sequenzen zu drei Schüssen pro Person war die Zeit für ein finales Stechen gekommen. Sechs Schüsse, 57 Punkte erreichte der riegeninterne Schützenkönig, Gratulation. Als Preis konnte er einen Gutschein für einen halben Tag Schiesstraining in der Halle nachhause nehmen.

Unser Dank geht an Paul für diesen speziellen Turnerabend und an die Fahrer der «Mannschaftswagen».

Autor: Werner

Impressionen:

Schlussbericht Turnerabend 2022 «Top of Switzerland»

Der Turnerabend unter dem Motto «Top of Switzerland» war ein voller Erfolg, jede der fünf Aufführungen war komplett ausgebucht. Die Besucher zeigten sich von den dargebotenen Reigen, den Vorführungen und Sketchen im höchsten Mass unterhalten.

Die ideenreichen Ansager wechselten sich mit gekonnten und humorvollen Nummern ab, die davonfliegende Dachpappe (oder war es jetzt doch die Dachlatte?), über den legendären Hans Jucker bis hin zu den Saltos und Flick-Flack am Boden, die Persiflage von Peach Webers «I be en Aargauer», den vielen adretten Frauen am SSB, die starken Männern am Barren oder die Après-Ski Party vom Team-Aerobic; sie alle hatten mächtig Pfupf und Drang ihr Können zu zeigen und kamen bestens bei Zuschauern und Mitmachenden an.

Ebenso gelang es uns, die Aufführungen von den Kleinsten bis hin zu den grösseren Jugi- und LA-Kids, den Zuschauern durch die aktuellen Hits und gängigen Ohrwürmer den jeweiligen Einstieg in den Titel der Reigen zu vereinfachen; nur schon die Wahl der Songs liess die Zuschauer regelmässig rhythmisch mitklatschen. Die Show-Effekte und die Beleuchtung waren perfekt in die Nummern hineininterpretiert und zeitlich tadellos wiedergegeben worden, eine tolle Arbeit des gesamten Technikteams.

Die lange Turn-Abstinenz von vier Jahren konnte gut bemerkt werden, denn die Euphorie im Vorfeld war regelrecht spürbar. Die Einbindung des Jodlerklubs Alpegruess wurde allseits als überraschenden und bestens passenden «Hinhörer» begrüsst.  

Die sehr aufwändig gestalteten Dekorationen war ein Hingucker und liess so manchen Gast staunen und den grossen Aufwand hinterfragen. «Motto-gerecht» sei die Ausstaffierung der Halle gewesen, auch die «Skihöttebar» stach ins Auge und blieb mit DJ Hitz lange «surrend» im Ohr haften. Ja, die Besucher gingen nicht nur gerne nach Hause; sie mussten gegen Morgen hin jeweils nach Hause gelenkt werden. Das war aber nicht anders zu erwarten, schliesslich kennt man die Turnerfamilie und ihre Freunde bestens.

Über beide Wochenenden betrachtet wurde eine tolle Show geboten, das Gesamtpaket «Bühne-Halle-Foyer-Vorplatz-Bar» wusste «swiss-like» sehr zu gefallen; es hätten auch noch zusätzliche Aufführungen gemacht werden können…

Die Crew in der Küche war schneller als erlaubt, die kulinarischen Gelüste konnten rundum befriedigt werden und das begehrte «Älpler-Makkaroni-Menu» war an jedem Abend bald ausverkauft.

Offensichtlich und bewusst wurde auf die gemachten Erfahrungen der letzten Turnerabende gesetzt, man erkannte das sehr grosse Know-how der Turnerfamilie Merenschwand.

Der Turnerabend Merenschwand wird noch lange in bester Erinnerung bleiben: Über 250 aktive Teilnehmer, 14 Nummern und passende Ansagen, zusammen vereint im Schlussbild, das war sehr beeindruckend.

Zum Schluss erwähnt das Organisationskomitee ausdrücklich, dass der grosse Dank unseren treuen Sponsoren sowie allen Beteiligten auf, vor, hinter oder neben der Bühne gebührt, es war eine phantastische Truppe, welche das Dorf Merenschwand und insbesondere den Turnverein in sportlicher sowie kultureller Hinsicht bestens nach aussen getragen hat. 

Man kann gerne davon ausgehen, dass es in zwei Jahren am Turnerabend wieder heissen wird: «Full House». 

Autor: Erich Rey

Impressionen

Erstes Wochenende Turnerabend 2022

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Vergangenes Wochenende fand endlich der 1. Teil des Turnerabend 2022 statt

Unter dem Motto „Top of Switzerland“ haben das Organisationskomitee und viele Leiterinnen und Leiter monatelang geplant, geprobt, geschwitzt und auch vor Nervosität gelitten.

Endlich war es am Freitag, 04. November, so weit. Gespannt auf die Reaktionen der übervollen Mehrzweckhalle öffneten wir den Vorgang, um nach vier Jahren wieder unseren weit bekannten Turnerabend vorführen zu dürfen.

Die Anspannung löste sich schon nach wenigen Minuten und wich freudiger Erwartung, was da alles dargeboten werden würde. Das Publikum war von der ersten Minute an gefesselt und hat teilweise tosenden Applaus gespendet.

Die drei bisher abgehaltenen Vorführungen haben uns gezeigt, dass wir nicht verlernt haben, was benötigt wird, um einen nahezu perfekten, lustigen, turnerisch hochstehenden Abend zu gestalten. 

Das Motto haben wir toll umgesetzt und unsere Ansager konnten den feinen, vielzitierten „roten Faden“ humorvoll einfliessen lassen. Dekorativ liessen wir keine Wünsche offen. 

Wir hatten rundherum zufriedene Besucher, die Rückmeldungen waren äusserst wohlwollend und haben uns in unserem Bestreben bestärkt.

Die Party‘s im Anschluss in unserer „Skihöttebar“ waren rauschend, ausgelassen und friedlich.

Wir freuen uns sehr auf das kommende Wochenende; unsere beiden letzten Vorführungen finden jeweils am 11. Und 12. November ab 20:00 Uhr statt. An beiden Abenden stehen noch knapp 15 Sitzplätze zur Verfügung, welche nicht in den Vorverkauf gelangen. 

Erich Rey, OK-Präsident

Aus der Presse